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Aktuelles

Die Spediteur- und Verladerverbnde haben sich auf neue Allgemeine Deutsche Spediteurbedingungen (ADSp 2017) verstndigt.
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Gtertransport (Seeschiff/ Binnenschiff/ Multimodal)


Gern beraten und vertreten wir Sie in (see- oder binnen-)schifffahrts- und/oder multimodalrechtlichen Angelegenheiten.

Das Recht ber die Befrderung mit dem Seeschiff, das sog. Seerecht, ist weitgehend durch die Befrderung von Container geprgt.

Der in der Praxis bliche Weg fhrt ber den Spediteur, der den Schiffsraum/Containerplatz fr seinen Kunden bucht, zum letztlichen Seebefrderer, dem sog. Befrachter. Der Container wird von dem Spediteur in der Regel aber nicht erst im Seehafen bernommen, sondern viel frher, so dass der Spediteur nicht nur einen Seebefrachtungsvertrag mit dem Befrachter, sondern hinsichtlich des Vor- und/oder Nachlaufs auch Befrderungsvertrge mit einem Bahn- oder Straenverkehrsunternehmen abschliet, wodurch zwischen dem Auftraggeber und dem Spediteur ein sog. Multimodalvertrag gem 452a Handelsgesetzbuch (HGB) begrndet wird.

Im Falle eines bekannten Schadensortes wirkt sich der Multimodalvertrag vor allem haftungsrechtlich besonders aus. Denn die Frage nach dem anwendbaren Recht hngt davon ab, welches Recht auf der Teilstrecke, auf der der Schaden eingetreten ist, anzuwenden ist. Dies kann Straßengütertransportrecht, Eisenbahngütertransportrecht oder Binnenschiffstransportrecht (siehe unten) sein.

Ist der Schaden auf der Seereise eingetreten, kommt das sog. Seerecht zum Tragen. Kommt deutsches Seerecht zur Anwendung, sind die seerechtlichen Haftungsvorschriften des HGB zu bercksichtigen, ergnzend oder ersetzend besonders vereinbarte Seebefrderungsbedingungen insbesondere in Konnossementen.

Neben den weiteren Rechten und Pflichten aus dem dem Stckgutbefrderungsvertrag zu See regelt das HGB die Rechtspositionen der brigen an einer Seereise beteiligten Personen, wie den Kapitn, den Schiffscharterer oder den Reeder. Darber hinaus sind besondere rechtliche Institute wie die Haverie Grosse oder das Haftungsbereinkommen erfasst.

Das Recht der Binnenschifffahrt ist seit der Transportrechtsreform von 1998 in das allgemeine Frachtrecht des Handelsgesetzbuches ( 407 bis 449 HGB) integriert. Daneben ist das Binnenschifffahrtsgesetz (BinSchG) zu beachten. Besondere Bedeutung kommen auch im Binnenschifffahrt internationale und bilaterale bereinkommen zu.

Vollkommen anders als im Landtransport ist die Frage des sog. Stand- oder besser Liegegeldes geregelt. Hier ist mageblich auf die Verordnung ber die Lade- und Lschzeiten sowie das Liegegeld in der Binnenschifffahrt (Lade- und Lschzeitenverordnung - BinSchLV) abzustellen.

Sofern keine anderweitigen, insbesondere bilateralen bereinkommen Anwendung fordern, ist auf internationalen Gterfrachtverkehr auf Binnenschifffahrtsstraen schlielich das Budapester bereinkommen ber den Vertrag ber die Gterbefrderung in der Binnenschifffahrt Convention de Budapest relative au contract de transport de marchandises en navigation intrieure (CMNI) zu bercksichtigen.

Fr etwaige Fragen zum See- oder Binnenschifffahrts- und/oder Multimodalrecht stehen wir Ihnen gerne zur Verfgung.

Siehe weiter unter:


Gtertransportrecht

Speditions- & Logistikrecht

Zoll- & Auenwirtschaftsrecht

Personenbefrderungsrecht

Reiserecht

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